Rosenkonkret: Die Brücke von frischen Blütenblättern zum Rosenabsolue
- Galbanum Oil Fragrance – QC & Research Team

- vor 2 Tagen
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In der Naturparfümerie ist „Rose“ kein einzelnes Material – es ist eine Produktfamilie, die stark von der gewählten Extraktionsmethode geprägt wird: Rose Otto (Destillation), Rosenwasser (Hydrosol) und der Lösungsmittel-Extraktionsweg, der zunächst zu Rosenkonkret und anschließend zu Rosenabsolue führt. Rosenkonkret ist der Punkt, an dem viele „blütentreue“ Rosenmaterialien entstehen: eine halbfeste, wachsartige, tief aromatische Substanz, die sowohl eigenständig geschätzt wird als auch häufig als Ausgangsmaterial zur Herstellung von Rosenabsolue dient.
1) Warum ist „Rosenkonkret“ wichtig?
In der Welt der natürlichen Rosenrohstoffe ist Rose kein einzelner, einheitlicher Name – sie ist eine Familie von Produkten, die je nach Extraktionsmethode völlig unterschiedliche Materialien ergeben können:
Destilliertes ätherisches Öl (Rose Otto / Rosenöl)
Hydrosol (Rosenwasser)
Lösungsmittel-Extraktionsweg: Rosenkonkret → Rosenabsolue
Rosenkonkret markiert genau den Punkt, an dem viele „blütentreue“ Rosenmaterialien beginnen: eine halbfeste, wachsartige, tiefgehende, stark aromatische Substanz, die eigenständigen olfaktorischen Wert hat und industriell als Ausgangsmaterial zur Herstellung von Rosenabsolue gilt. Fachliche Sicherheits- und Technikinformationen beschreiben Konkrete ebenfalls als halbfestes, wachsartiges Rosenderivat.
2) Präzise Definition: Was ist Rosenkonkret?
Rosenkonkret ist das Produkt, das durch Extraktion von Rosenblättern (oft Rosa damascena) mit flüchtigen Lösungsmitteln gewonnen wird. Nach Kontakt der Blätter mit dem Lösungsmittel und dessen Entfernung bleibt ein Material zurück, das:
dick und halbfest ist
Wachse, Pigmente und lipophile Fraktionen zusammen mit aromatischen Verbindungen enthält
meist wärmer und dunkler wirkt als destilliertes Rosenöl und sensorisch mehr „Körper“ aufweist
Deshalb vermittelt Rosenkonkret oft einen „echten Blüten“-Eindruck mit wachsartiger Tiefe und natürlicher Wärme – etwas, das im destillierten Öl nicht immer so erscheint.
3) Wie wird Rosenkonkret hergestellt? (Prozessübersicht)
In der einfachsten industriellen Darstellung:
Lösungsmittel-Extraktion frischer Blütenblätter
Verdampfen des Lösungsmittels → Rosenkonkret (wachsartig/halbfest)
Auflösen des Konkrets in Alkohol (oft Ethanol) und Abkühlen, um Wachse auszufällen
Filtration, anschließend Verdampfen des Alkohols → Rosenabsolue
Der Schritt des Abkühlens zur Ausfällung der Wachse ist entscheidend und wird als Standardverfahren zur Umwandlung von Konkreten in Absolue genannt.
4) Unterschiede zwischen Rosenkonkret, Rosenabsolue und Rose Otto
Zur Präzisierung:
A) Rose Otto (destilliertes ätherisches Öl)
Methode: Wasser-/Dampfdestillation
Ergebnis: Ölartige Flüssigkeit, oft klarer und „heller“
Einschränkung: Enthält weniger wachsartige und schwere Blütenfraktionen, kann daher weniger „Körper“ haben als frische Blätter
B) Rosenkonkret
Methode: Lösungsmittel-Extraktion
Ergebnis: Halbfest, wachsartig, schwerer, mit natürlichem, blütentreuem Eindruck
Vorteil: Hervorragend, um tiefgehende, klassische, „echte“ Roseneffekte zu erzielen
C) Rosenabsolue
Methode: Verfeinerung des Konkrets mit Alkohol + Abkühlung/Filtration
Ergebnis: Bessere Verarbeitbarkeit als zähflüssige Flüssigkeit, weniger Wachs, bessere Formulierbarkeit
Wirtschaftlich/technisch: Lösungsmittel-Extraktion liefert oft höhere Ausbeuten als Destillation, was Preis und Verfügbarkeit beeinflusst
5) Chemie & Olfaktion: Warum wirkt Konkrete „wachsartig“ und „tief“?
Rosenkonkret ist nicht nur ein „aromatischer Extrakt“. Bei der Lösungsmittel-Extraktion gelangen neben Aromastoffen auch:
Wachse und langkettige Kohlenwasserstoffe
Fettsäureester
Schwerere lipophile Verbindungen
in das Material, was das Konkrete:
zähflüssig und wachsartig macht
Körper und Wärme in Formulierungen verleiht
gelegentlich eine schwerere, harzige/honigartige/grüne Nuance zeigt
Technische Bewertungen von Rosenderivaten weisen sogar das Vorhandensein langkettiger Feststoffe und Ester in Extrakten nach, was die wachsartige Natur des Konkrets bestätigt.

6) Wahl des Lösungsmittels = Wahl der „olfaktorischen Signatur“
Ein häufiger Fehler in allgemeinen Texten besteht darin, Rosenkonkret als feststehendes Produkt zu betrachten. Tatsächlich können das Lösungsmittel, die Extraktionsbedingungen und sogar der Erntezeitpunkt die Zusammensetzung und den endgültigen Duft stark beeinflussen.
Studien zeigen, dass die Wahl des Lösungsmittels sowohl die Zusammensetzung als auch die Ausbeute deutlich beeinflussen kann. Untersuchungen verschiedener Lösungsmittelsysteme (z. B. Ethanol, Ethylacetat, Hexan, Petroleumether und Zweifach-Lösungsmittelkombinationen) berichten:
Einige Kombinationen erhöhen die Ausbeute
Andere liefern eine höhere olfaktorische Qualität/Wert, selbst wenn die Ausbeute sinkt
Ein prägnantes Statement für den Artikel:
„Rosenkonkret ist kein einheitlich definierbares Material; seine Qualität ist ein direktes Ergebnis der Wahl des Lösungsmittels und der Prozessgestaltung.“
7) Qualitätskontrolle: Wie erkennt man gutes Konkrete?
In der Parfümerie wird Qualität nicht durch den Namen bestimmt, sondern durch CoA, SDS und ein analytisches Profil.
Übliche Prüfkriterien:
GC–MS-Profil zur Identifizierung der Hauptbestandteile und zur Erkennung von Anomalien
Physikochemische Indizes (z. B. Dichte/Refraktionsindex für Absolues in einigen Fachquellen)
Prüfung der Anwesenheit oder Veränderung von Markerbestandteilen (für Rosen häufig: Phenylethylalkohol, Citronellol, Geraniol, Nerol usw.)
Wichtiger Hinweis für Branding/Blogs: Exakte Zahlenangaben (Komponentenprozente) nur angeben, wenn das CoA des Batches vorliegt, da Werte je nach Herkunft, Saison und Extraktionsmethode stark variieren.
8) Verfälschung und Marktrisiken
Rose gehört zu den teuersten natürlichen Parfümrohstoffen und ist daher wirtschaftlich anfällig für Verfälschung und Manipulation. Fachberichte über Rosenöl und verwandte Produkte betonen diese Marktanfälligkeit.
Professioneller Absatz für einen längeren Artikel:
„Beim industriellen Einkauf reicht der Produktname nicht aus; die primären Kriterien sollten Herkunftsnachweis, Chargendokumentation (CoA/SDS) und Konformität des analytischen Profils sein.“
9) Parfümerie-Anwendungen: Wo und warum wird Rosenkonkret eingesetzt?
Rosenkonkret ist mehr als eine „einfache Blütennote“ – es ist ein Werkzeug zum Aufbau von Textur.
Typische Funktionen:
Echtes, blütentreues Rosenerlebnis, besonders in klassischen oder Nischenkompositionen
Hinzufügen von Wärme, Tiefe und Körper zu blumigen Akkorden
Unterstützung der Bindung von Rose an holzige, bernsteinartige und moschusartige Basen (schwerere Fraktionen wirken in der Basis stabil)
Schaffung eines hautähnlichen/wachsartigen/veloursartigen Effekts in dunklen oder pudrigen Rosendüften
Formuliererisch gilt: Da Konkrete halbfest ist:
Kann eine Vorverdünnung (in geeignetem Träger oder als „Mutterakkord“) erfordern
In manchen Anwendungen wird Absolue bevorzugt, da es fließfähiger ist
10) Sicherheit, Allergene & Kennzeichnung: Pflichtbereich für Profis
Für einen ernsthaften, industriellen Artikel sollte mindestens ein kurzer, präziser Abschnitt zu Sicherheit enthalten sein:
In der EU unterliegen derzeit 26 Duftstoffe speziellen Kennzeichnungspflichten gemäß Kosmetikverordnung.
In Rosenderivaten können einige davon vorkommen (z. B. Eugenol, Geraniol, Citronellol, Limonen, Linalool, Farnesol) – Konzentrationen variieren je nach Ernte und Extraktionsmethode.
CIR-Sicherheitsbewertungen für Rosenderivate fassen Zusammensetzungs- und Praxispunkte zusammen und betonen die Prozessabhängigkeit der Zusammensetzung.
Standard-Abschlusssatz:
„Die Endverwendung sollte gemäß IFRA-Richtlinien und Kennzeichnungspflichten erfolgen und an CoA/SDS jeder Charge angepasst werden.“
11) Nachhaltigkeit & „grünere“ Extraktionen: Die Zukunft von Rosenkonkret
Umwelt- und Regulierungsdruck haben das Interesse an „grüneren“ Extraktionsmethoden erhöht:
CO₂-Extraktion (superkritisch oder subkritisch)
Niedrig-Lösungsmittel- / energiearme Verfahren
Techniken wie Mikrowellen- oder Ultraschall-unterstützte Extraktion in der Pflanzenextraktionsforschung
Für einen wissenschaftlich fundierten Bezug liefern Übersichtsarbeiten zu Pflanzenextraktionstechnologien den Kontext für diesen Trend.
Abschließende Aussage:
„Traditionelles Rosenkonkret bleibt ein industrielles Standbein, aber zukünftige Prozessgestaltung bewegt sich zu niedriglösungsmittel- und umweltfreundlicheren Verfahren – ohne den olfaktorischen Charakter zu beeinträchtigen.“
12) Fazit
Rosenkonkret ist nicht nur ein „Zwischenprodukt“ – es ist ein Schlüsselmaterial, das:
Eigenständigen olfaktorischen Wert besitzt (tief, wachsartig, blütentreu)
Als Basis für die Herstellung von Rosenabsolue dient
Qualität stark von Lösungsmittelwahl, Prozessführung und Qualitätskontrolle abhängt
Für ein Publikum aus Parfümeuren, Herstellern oder B2B-Käufern hebt diese prozessorientierte Sichtweise den Artikel über eine „allgemeine Definition“ hinaus und macht ihn professionell.
Dieser Artikel wurde recherchiert und verfasst von Galbanum Oil Fragrance
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